Montag, 2. Juli 2007

Zurück zur Normalität

zumindest in diesem Blog. Ich habe es wieder öffentlich geschaltet, da es wohl überaus kompliziert ist, als geladener Gast hier reinzusehen. Bleibt die Hoffnung, dass diejenigen mit Hirn, die dieses Blog hier finden, mir so wohlgesonnen sind, dass ich nicht in Schwierigkeiten komme.

Trotz kleiner Fehlerchen ist mir das Abendessen gestern ganz gut gelungen. Geschmeckt hat es jedenfalls und das Timing war schon recht gut. Danke für Dein Kompliment, Maus! Der Abend war dann doch noch ganz lustig, aber ich habe mich alkoholtechnisch auch ganz schön weggeballert für einen Sonntagabend. Das hat ein ganz schönes Suchtpotential, ich muss mich da wesentlich stärker regulieren. Aber das gilt ja letztlich für das ganze Leben. Der Durst gestern Abend hatte sicherlich mit der bevorstehenden Woche zu tun. Mal sehen wie es weitergeht in diesem Theater.

Eigentlich weiß ich ja, was ich will. Damit bin ich schon wenigstens einen Schritt weiter, als diejenigen, die zwar wissen, dass sie ihr Leben in der derzeitigen Form nicht wollen, aber nicht, was sie sich denn tatsächlich wünschen. Da habe ich schon klare Vorstellungen von. Nur mit der Umsetzung, das läuft gar nicht. Daran muss sich dringend etwas ändern, denn ich würde schon sagen, dass ich in meinem Leben die Halbzeit erreicht habe. Also raus aus der Kabine und zurück ins Spiel des Lebens. Den entscheidenden Pass abwarten und dann blitzschnell zuschlagen.

Sag mir noch mal einer, Geld macht nicht glücklich. Geld ist sicherlich nicht das einzig seligmachende, aber hat man genügend davon, muss man sich nicht demütigen lassen. Außerdem kann man in aller Ruhe seine Ziele anpeilen und in angemessenem Zeitrahmen auch erreichen. Angst vor dem sozialen Abstieg hat man dann keine mehr und die ist Umfragen zufolge die größte Befürchtung der Menschen hierzulande. Der ganze Stress und die ganze Hektik unseres Alltags hängt hiermit zusammen. Das wird jetzt zu philosophisch, wenn ich das hier weiter vertiefe, das ist schon ein Thema für ein ganzes Buch.

Ich bräuchte eigentlich nur einmal einen ausreichend großen Geldbetrag. Dann würde ich alle Altlasten abstossen und mir den Status Quo verschaffen, der meinen Wünschen entspricht. Zum Leben bräuchte ich dann gar nicht so viel. Ich muss keinen Porsche fahren, das neueste Handy besitzen oder den tollsten Flachbildfernseher. Ich brauche ein schönes Zuhause, gepflegte Kleidung, gutes Essen und guten Wein, that's it. Seht Euch einmal "Ein gutes Jahr" von Ridley Scott an, dann wisst Ihr, was ich meine.

Unsere GL-Assistentin hat ein Zwischenzeugnis angefordert, was ich ihr heute morgen geschrieben habe. Ich habe es bewusst dem Boss zur Unterschrift vorgelegt, denn Zwischenzeugnisse sind ein deutliches Warnzeichen. Reaktion: Null! Ich blick es einfach nicht mehr. Ist das schon Nihilismus?

Keine Kommentare: